Krefeld

Neubau von drei Brückenbauwerken in Krefeld

Dießemer Bruch - Errichtung einer Geh- und Radwegbrücke, einer Rampenanlage, einer Treppenanlage sowie Stützwandsanierung

ORT: Krefeld
BAUZEIT: 05.2019 bis 09.2019
AUFTRAGGEBER: Kommunalbetrieb Krefeld AöR
AUFTRAGSSUMME: ca. 950.000 Euro

 

Die Stadt Krefeld plante im Zuge der Krefelder Promenade (Neubau einer multifunktionalen Achse für Fußgänger und Radfahrer abseits des Verkehrs entlang der Bahntrasse Mönchengladbach – Krefeld – Duisburg) den Neubau einer Fuß- und Radwegbrücke über den Dießemer Bruch (B57). Des Weiteren wurde in diesem Zuge die Rampenanbindung zwischen Promenade und Dießemer Bruch, die Treppenanalage zwischen Promenade und Dießemer Bruch hergestellt und die vorhandene Stützwand umlaufend saniert. Bei dem Brückenbauwerk handelt es sich um einen Überbau aus Stahl, gelagert auf Widerlagern die auf der Stützmauer hergestellt wurden. Die Rampe wurde auf der westlichen Seite und die Treppe auf der östlichen Seite des Dießemer Bruchs hergestellt.

 

Die vorab geplante Rampenanbindung zwischen der Krefelder Promenade und Dießemer Bruch wurde planmäßig hergestellt. Durch die abgängige vorhandene Stützwand musste besonders auf den Einsatz der entsprechenden Abbruchgeräte geachtet werden. Da die neue Fuß- und Radwegbrücke über den Dießemer Bruch (B57) führt , welches zugleich einer der Hauptverkehrsstrecke der öffentlichen Verkehrsmittel und der ansässigen Feuerwehr Krefelds darstellt, bedurfte es besonderer Absprache im Hinblick auf die notwendige Vollsperrung. In einer nächtlichen 6-stündigen Vollsperrung wurde die 21,45 to schwere Stahlkonstruktion dann planmäßig eingehoben.

 

Gewerke:

Technische Bearbeitung, Verkehrssicherung, Rückbau- und Abbrucharbeiten, Erdbau, Spezialtiefbau, Beton- und Stahlbetonarbeiten, Wasserhaltung, Brückenausstattung, Garten- und Landschaftsbau

 

Leistungsumfang:

  • ca. 300 m³ Abbruch
  • ca. 3.100 m³ Erdbau
  • ca. 100 m³ Ortbeton
  • ca. 22 to. Stahlbau

 

Weitere Ansichten:

 

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Nauenweg - Kreuzungsbauwerk über die Krefelder Hafenbahn

ORT: Krefeld
BAUZEIT: 03.2019 bis 02.2020
AUFTRAGGEBER: DB Netz AG
AUFTRAGSSUMME: ca. 3.000.000 Euro

 

Am 20.12.2018 erhielten wir von der DB Netz AG Duisburg den Auftrag für den Ersatzneubau des Kreuzungsbauwerks über dem Gleis der Krefelder Eisenbahn Gesellschaft (KEG) in Krefeld. Der Auftrag umfasste den Abbruch des bestehenden sowie den Neubau des Kreuzungsbauwerks. Der Abbruch der Bestandswiderlager und die Herstellung der neuen Widerlager erfolgte im Schutze von Hilfsbrücken, welche im Zuge einer Vorabmaßnahme eingebaut wurden. Die Kampfmittelsondierung, Verbauarbeiten, Gleisbauarbeiten und einige weitere Leistungen erfolgten in Sperrpausen. Die neuen Überbauten wurden, während der Erstellung der neuen Widerlager, im Werk hergestellt und auf der Baustelleneinrichtungsfläche zwischengelagert. Nach Fertigstellung der neuen Widerlager wurden die Hilfsbrücken ausgebaut und abtransportiert. Die neuen Überbauten wurden anschließend auf die Widerlager eingehoben. 

 

Aufgrund der Lage der Baustelle konnte diese nur über das eigentliche Gleis der KEG, welches bauseits asphaltiert wurde, erreicht werden. Ferner gab es nur eine sehr kleine Baustelleneinrichtungs- und Bereitstellungsfläche. Material, Schalung und auch die Transporte mussten exakt geplant werden, da auch diese Strecke weiterhin befahren wurde. Die Baustelleneinrichtung an sich musste ebenfalls auf ein Minimum reduziert werden.

 

Nach der Fertigstellung der Verbauarbeiten konnten die Widerlager abgerissen und die neuen hergestellt werden. Im Zuge der Einschalarbeiten der neuen Widerlager musste die Höhenbegrenzung in Form der Behelfsbrücke berücksichtigt werden. So musste sowohl die Schalung selbst als auch die Hebegeräte auf diese Situation angepasst werden. Zwischen Oberkante Schalung und Unterkante Behelfsbrücke waren nur ca. 25 cm Arbeitsraum vorhanden; Einschalen unter stark erschwerten Bedingungen. Nach Fertigstellung der Widerlager wurden in einer 56h-Sperrpause der Oberbau und die Behelfsbrücken zurückgebaut, die Fertigteil-Kammerwände und -Kappen montiert, die Verbauten abgebrannt und die Widerlager hinterfüllt sowie die neuen Überbauten eingebaut und der Oberbau wieder neu hergestellt.

 

Gewerke:

Technische Bearbeitung, Verkehrssicherung, Kampfmittelsondierung, Erdbau, Abbruch, Verbau, Beton- und Stahlbetonbau, Stahlbau einschließlich Beschichtung, Gleisbau, Garten- und Landschaftsbau

 

Leistungsumfang:

ca. 1.200 m² Verbauarbeiten
ca. 550 m³ Ortbeton
ca. 350 m²  Abdichtungsarbeiten

 

Weitere Ansichten:

 


 

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Gutenbergstraße - Kreuzungsbauwerk über die Krefelder Hafenbahn

ORT: Krefeld
BAUZEIT: 01.2019 bis 12.2019
AUFTRAGGEBER: DB Netz AG
AUFTRAGSSUMME: ca. 2.000.000 Euro

 

Am 24.09.2018 erhielten wir von der DB Netz AG Duisburg den Auftrag für den Ersatzneubau des Kreuzungsbauwerks über das Gleis der Krefelder Eisenbahn Gesellschaft (KEG) in Krefeld. Der Auftrag umfasste den Abbruch sowie den Neubau des Kreuzungsbauwerks. Der Bauablauf sah die Herstellung des Rahmenbauwerks in seitlich verschobener Lage vor. Bevor der Neubau seitlich hergestellt werden konnte, wurden Verbauten im Böschungsbereich der Strecke hergestellt, damit die Bestandsstützwände abgebrochen werden konnten. Außerdem wurde ein Gleislängsverbau für die Strecke der KEG eingebracht, wodurch die Gleise der KEG während der Bauzeit in Betrieb bleiben konnten. Nach Herstellung der Baugrube wurden Verschubbahnen eingebaut und das Bauwerk auf diesen hergestellt.

Aufgrund geänderter Bauumstände musste das Verschubverfahren umgestellt und der Rahmen unter Mehrschichtbetrieb hergestellt werden. Der Rahmen wurde innerhalb von gerade einmal 10 Wochen in seitlicher Herstelllage hergestellt. In einer 100 Std.- Sperrpause vom 06.09.2019 - 11.09.2019 wurde die alte Bestandsbrücke abgebrochen. Anschließend wurde die neue Brücke ca. 30 m weit in Endlage geschoben und dabei noch 1,50m auf die Endtiefe abgesenkt. Im Anschluss der Sperrpause wurden die Stützwände hergestellt und die Böschungen bis Uunterkante Verbau-Gurtung angefüllt. Im Juni 2020 gibt es Sperrpausen für den Rückbau der Gleislängsverbauten sowie restliche Verfüllung und abschließende Gleisbauarbeiten.

 

Gewerke:

Technische Bearbeitung, Verkehrssicherung, Kampfmittelsondierung, Erdbau, Abbruch, Verbau, Beton- und Stahlbetonbau, Stahlbau einschließlich Beschichtung, Gleisbau, Garten- und Landschaftsbau

 

Leistungsumfang:

ca. 450 m³ Ortbeton
ca. 100 to Bewehrungsstahl
ca. 1.000 m² Baugrubenverbau

 

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