Osnabrück

NEUBAU HÖRSAALGEBÄUDE UNI

ORT: Osnabrück
BAUZEIT: 04.2012 bis 08.2013
AUFTRAGGEBER: Hochschule Osnabrück
AUFTRAGSSUMME: 5.700.000 €

 

Leistungen:

 

Gewerke:
Erd- und Rohrleitungsbau, Stahlbetonbau, Fertigteile, Mauerwerksarbeiten, Stahlbau

 

Kurzbeschreibung der Baumaßnahme:
Das Gebäude wurde als dreigeschossiges Hörsaalgebäude mit den Außenabmessungen von 92m x 36 m erstellt. Im westlichen Bereich des Gebäudes sind Hörsäle und Seminarräume angeordnet. Im östlichen Teil des Gebäudes entsteht eine Studierendenlandschaft, die auf einer auskragenden Stahlträgerkonstruktion ruht. Im Außenbereich entsteht somit der überdachte Eingangsbereich. Die Studierendenlandschaft erstreckt sich über drei Geschosse und verbindet die Hörsäle und Seminarräume des westlichen Gebäudeteils miteinander. Das Hörsaalgebäude wird von der Hochschule und der Universität Osnabrück genutzt.

 

Der Massivbauteil wurde in herkömmlicher Ortbetonbauweise ausgeführt. Mit Ausnahme der Außenwände und Decken in den Seminar- und Technikräumen. Diese wurden aufgrund der großen Spannweiten (bis zu 15m) aus vorgespannten TT-Decken mit Ortbetonergänzung hergestellt.
Die Stahlbaukonstruktion ruht auf 2 Kalottenlagern mit einer zulässigen Tragkraft von jeweils 2.000 Tonnen. Die max. Auskragung des Stahlbaues beträgt ca. 40m. Bis zur Fertigstellung der Stahlbetondecken im Stahlbaubereich wurde das gesamte System von Hilfsstützen gehalten. Nach ausreichender Aushärtung der Decken und Überzüge wurde die Stahlkonstruktion in Querrichtung mit einer Zugkraft von ca. 400 to vorgespannt und kontrolliert abgesenkt.

 

 

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