Gelsenkirchen - Scholven

Abwasseraufbereitung der BP

 

ORT: Gelsenkirchen-Scholven
BAUZEIT: 05.2007 bis 11.2010
AUFTRAGGEBER: Emschergenossenschaft
AUFTRAGSSUMME: 13.000.000 €

 

 

Im Auftrag der Emschergenossenschaft Essen wurde für die Allianz BP Gelsenkirchen GmbH auf dem Werkgelände der BP Ruhröl AG in Gelsenkirchen mit einem Auftragsvolumen von ca. 12,5 Mio Euro eine Abwasservorbehandlungsanlage gebaut. 

Unsere Leistungen umfasste hierbei im Wesentlichen ca. 11.000 cbm Erdarbeiten, ca. 15.000 cbm Stahlbetonarbeiten, Schlosserarbeiten (ca. 1000qm Gitterroste u. Tränenbleche mit Unter-konstruktionen, sowie Stahlbrücken usw.), ca. 1500m erdverlegte Rohrleitungen aus Edelstahl, Beton und PE, ca. 3000qm Behälterabdeckungen aus GFK, sowie ca. 2.500qm Strassenbauarbeiten.

 

Die mechanisch biologische Abwasservorbehandlungsanlage besteht hauptsächlich aus monolitischen Betonbauwerken. Die Festbettstufe (C- u. N-Stufe), die Zwischenklärbecken (ZKB) und die Denitrifikationsbecken (DN – Stufe) sind hierbei in einem Baukörper zusammengefasst, deren Zu- und Abläufe in der Regel über hochgelegte Betonablaufrinnen miteinander verbunden sind. Im nordwestlichen Bereich dieses Betonbauwerkes ist ein Maschinenhaus und ein Sozialgebäude integriert. Die weiteren Betonbauwerke wie die Nachklärung, die Absetzbecken (API), die Flotationsbecken, die Sohlen für die Slopöltanks und die Regenrückhaltebecken (RRB) wurden als eigenständige Betonbauwerke erstellt und über erdverlegte Rohrleitungen miteinander verbunden.

 

Die Bauwerke wurden auf Grund des knappen Platzangebotes auf dem Werksgelände in sehr kompakter Form angeordnet, so dass in den meisten Bereichen sehr beengte Bau- und Montageverhältnisse gegeben waren.

 

Geschalt wurde vornehmlich mit der Trägerschalung FF 20 von Doka bzw. bei den Rundbehältern mit der Rundschalung H 20. Die beiden 20m hohen RRB wurden bei einem Innendurchmesser von 20m mit einer Kletterschalung von RSB erstellt.

 

Da sich die Baustellen in einem explosionsgefährdeten Industriebereich befand, waren hier hohe Anforderungen an alle Baubeteiligten in Hinblick auf den Sicherheits- und Gesundheitsschutz gestellt. Das Einhalten nicht nur der allg. Arbeits- und Gesundheitsschutzrichtlinien, sondern zusätzlich noch der BP internen Vorschriften konnte jedoch trotz der erschwerten Arbeitsbedingungen unter Mithilfe des BP Werkschutzes, dem externen Sigeko und unseren Fachkräften für Arbeitsschutz sehr positiv umgesetzt werden. Eine Unfallbilanz von 0 Unfällen in über 3 Jahren Bauzeit spricht hier für sich.

  

 

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