Oldenburg

Neubau eines Funktionstraktes am evangelischen Krankenhaus Oldenburg

ORT: Oldenburg
BAUZEIT: 06.2016 bis 10.2018
AUFTRAGGEBER: Evangelisches Krankenhaus Oldenburg
AUFTRAGSSUMME: 3.900.000 €

 

Kurzbeschreibung der Baumaßnahme:

Die Neuausrichtung des evangelischen Krankenhauses Oldenburg wurde in einzelnen Bauabschnitten realisiert. Die beauftragten Rohbauarbeiten umfasste die 1.Baustufe des ersten Bauabschnittes. Zur Angliederung des Neubaus und auf Grund hausinterner Umstrukturierungen wurden auch Umbaumaßnahmen im Bestand des Nord-und Westflügels erforderlich. Des Weiteren wurde ein Regenrückhaltebecken errichtet. Diese Arbeiten liefen zeitgleich mit den geschossweisen Rohbauarbeiten des Neubaus.

 

Das ca.23 m hohe und 22 x 55 lange Neubaugebäude verfügt über 6. Obergeschosse und ein ca. 1,0 m ins Erdreich einbindendes Sockelgeschoss. Darüber befindet sich auf dem südlichen Ende des Gebäudes das 28 x 28 m große Hubschrauberlandedeck mit OK Plattform auf +28,50 m ü.NN. (= 2,35 m höher als OK Attika).

 

Auf Grund der Weichschichten im Baugrund, Setzungsdifferenzen und Mitnahmesetzungen der Bestandsgebäude wurde der Neubau auf einem freitragenden Balkenrost und Pfählen tief gegründet. Auf Grund von Vermeidung zu starker Erschütterungen, sind Schraubbohrpfähle zum Einsatz gekommen. In der Ausführungsphase "Gründung" einschließlich Sohlplatte war eine geschlossene Wasserhaltung erforderlich.

 

Der Neubau ist ein massiver Baukörper aus Stahlbeton, wobei sich nur das 2.-4. Obergeschoss über die gesamte Gebäudelänge erstrecken. Das Sockelgeschoss sowie Erd- und 1.Obergeschoss sind nur im südlichen Gebäudeabschnitt vorhanden. Im übrigen Bereich wurde das Gebäude über drei Geschosse hoch aufgeständert. Somit wurde ein überdachter Hof incl. Liegendzufahrt geschaffen.


Das 5.OG ist der offene Bereich zwischen Hubschrauberlandeplattform im 6.OG und der massiven Decke über der Technikzentrale im 4.OG. Der Neubau und die angrenzenden Bestandsgebäude wurden statisch durch eine 2cm dicke Dehnungsfuge einschließlich Gründung voneinander getrennt. Der Hubschrauberlandeplatz lagert vollständig auf dem Neubau auf und ist über einen Zugangssteg aus und über eine Fluchttreppe bis ins 4.OG, neben der der Technikzentrale des Neubaus, erreichbar.

 

Die Platzverhältnisse auf der Baustelle waren sehr beengt und der durchgehende Krankenwagenverkehr zur Notaufnahme musste während der gesamten Baumaßnahme gewährleistet werden. Des Weiteren wurde an sensiblen Bereichen des Krankenhauses gearbeitet, wie zum Beispiel an den Operationssälen und der Palliativstation.

 

 

Gewerke:

  • Abbruch- und Demontagearbeiten
  • Wasserhaltung
  • Erdarbeiten
  • Unterfangungsarbeiten
  • Beton- und Stahlbetonarbeiten
  • Maurerarbeiten
  • Stahlbauarbeiten
  • Gersütbauarbeiten
  • Entwässerungskanalarbeiten

 

Leistungsumfang:

  • 300 m³ Abbrucharbeiten
  • 500 m² Maurerarbeiten
  • 1600 lfdm Enwässerungskanalarbeiten
  • 4.200 m³ Beton- und Stahlbetonarbeiten

 

Weitere Ansichten:

 

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