Denkmalgeschützt

Attraktivierung und Sanierung des 'Kaifu Sohlebad Hamburg'

ORT:
Hamburg


BAUZEIT:
03.2014 bis 10.2015


AUFTRAGGEBER:
Bäderland Hamburg GmbH


AUFTRAGSSUMME:
1.350.000 €

 

 

Gewerke:

Abbrucharbeiten, Erdarbeiten, Stahlbau, Beton- und Stahlbetonbauarbeiten und Putzarbeiten

 

Kurzbeschreibung der Baumaßnahme:

Die Kleine Halle soll im Sinne des Denkmalschutzes restauriert und, soweit möglich und wirtschaftlich vertretbar betreffend die Gebäudehülle und die sichtbaren Konstruktionsdetails wieder auf die ursprüngliche Planung zurückgeführt werden. Es ist eine Komplettsanierung und Modernisierung vorgesehen. Im Zuge dieser Maßnahme werden auch angrenzende Räumlichkeiten wie der Eingangsbereich, die Umkleiden sowie eine neue Dachterrasse im Rückbereich des Haupthauses umgebaut bzw. neu gestaltet.


Um dieses Ziel zu erreichen, sind zur ohnehin notwendigen Erneuerung der Dachkonstruktion zunächst umfängliche Abbruch- und Rückbaumaßnahmen notwendig, um die Halle von den über mehrere Jahrzehnte veränderten und hinzugefügten Bauteilen wie die Stahlbetongalerie, Ummantelungen der gusseisernen Stützen, Glasbausteinfenster, Umkleidekabinen und Schränke etc. zu befreien. Bodenbeläge sind teilweise aufzunehmen und auszutauschen. Zudem ist die gesamte haustechnische Anlage zu erneuern, da diese sowohl altersbedingt als auch die angestrebte Solenutzung betreffend nicht geeignet ist, diese Anforderungen zu erfüllen.


Für die Ausrichtung des Bades zum Solebad und damit zu einer Wellnesseinrichtung wurden folgende Parameter, die bei der Planung berücksichtigt sind, definiert:

  • Neugestaltung der Zugangstreppe incl. Windfang
  • Aufwertung des Zuganges und des Eingangsbereiches
  • Erneuerung Umkleide- und Duschbereich
  • Schließung des Lichthofes über eine einzuziehende Decke über KG mit darüber einzubauendem neuen Dach
  • Neue Anwendungsbereiche wie Sauna, Tauchbecken, Duschen etc.
  • Außenterrasse

 

 

Besonderheiten:

Die Schwierigkeit der gesamten Maßnahme bestand in der Zugänglichkeit der Baustelle, da das vorhandenen Hallendach bereits vor den Rohbauarbeiten fertiggestellt wurde. Es bestanden Zugänge über Dachluken bzw. über gewöhnliche Außentüren.
Der gesamte Boden Ein- und Ausbau erfolgte größtenteils in Handarbeit bzw. mittels Saugwagen und Pumpen.
Aufgrund der schwierigen Zugänglichkeit konnte im Gebäudeinneren keine Systemschalung verwendet werden. Es wurde alles örtlich eingeschalt.
Der Einbau von Stahlträgern und Stützen im Gebäudeinneren erfolgte in Handarbeit mit Unterstützung von Kettenzügen.

 

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