Auftragseingang

Tieferlegung der Bamberger Straße unter einer bestehenden Eisenbahnüberführung

Am 29.07.2019 erhielten wir von der Landeshauptstadt Düsseldorf den Auftrag zur Tieferlegung der Bamberger Straße durch ein Trogbauwerk unter einer bestehenden Eisenbahnüberführung (EÜ) in Düsseldorf.

 

Die Bamberger Straße in den Düsseldorfer Stadtteilen Benrath und Hassels verbindet die Bayreuther Straße (Südwesten) und die Süllenstraße (Nordosten). Dabei wird sie durch fünf Gleise der DB-Strecke Düsseldorf – Köln auf einer Eisenbahnüberführung gekreuzt. Im Zuge des Ausbaus der Bahnstrecke für den Rhein-Ruhr-Express (RRX) durch die DB soll die Eisenbahnüberführung (EÜ) um zwei weitere Gleise auf separaten Überbauten erweitert werden. Ein Maschinenbauunternehmen betreibt in unmittelbarer Nähe eine Produktionsstätte für Kranelemente und führt regelmäßige Sondertransporte großformatiger Bauteile durch. Dazu wird bisher ein höhengleicher Gleisübergang mit Zuwegung über einen Damm unmittelbar neben der Bamberger Straße genutzt. Ab 1.1.2021 ist dieser höhengleiche Gleisübergang mit hebbarer Oberleitung nicht mehr nutzbar. Deshalb ist durch das Maschinenbauunternehmen in Kooperation mit der LHD die Tieferlegung der Bamberger Straße geplant, sodass diese Sondertransporte durch das Maschinenbauunternehmen künftig unter der EÜ her durchgeführt werden können. Dazu ist die bestehende Fahrbahnoberkante im Bereich der EÜ um ca. 4,7 m tieferzulegen. Aufgrund des erforderlichen Gradientenverlaufs und der entsprechenden Kuppen- / Wannenhalbmesser sowie erforderlicher Ausrundungsradien ist fast die gesamte Bamberger Straße von der Maßnahme betroffen.

 

Durch die Tieferlegung liegt die Bamberger Straße unterhalb des Bemessungshochwassers, weshalb ein Trogbauwerk auf einer Länge von ca. 79,6 m vorgesehen ist. Das Trogbauwerk fängt auch den Höhenversprung zwischen Fahrbahn und Geh- / Radweg ab. Der außerhalb des Troges befindliche Höhenversatz zwischen Fahrbahn und Rad-/ Gehwegen wird durch eine Spundwand mit Vorsatzschale hergestellt.

 

 

Gewerke: Technische Bearbeitung, Verkehrssicherung, Abbrucharbeiten, Erdbauarbeiten, Untergrund-verbesserung, Wasserhaltung, Kampfmittelsondierung, Beton-, Unterwasserbeton- und Stahlbetonarbeiten, Gleisbau, Blitzschutz, Leitungsbau

 

Die Arbeiten beginnen im September 2019 und enden voraussichtlich im November 2020. Die Auftragssumme beträgt ca. 9,0 Mio. Euro (brutto).

 

zurück zur Übersicht