Spannungsrissgefährdet

Rückbau der Schleusen-Brücke, Hilter

Am 10.06.2016 haben wir vom Wasser- und Schifffahrtsamt Meppen den Auftrag zum Rückbau der vorhandenen Schleusen-Brücke in Hilter erhalten.

 

Die Hilter Schleusen-Brücke Nr. 181 führt über das Unterhaupt der Schleuse Hilter bei DEK-km 185,98. Sie liegt im Bereich der Samtgemeinde Lathen, Landkreis Emsland, Niedersachsen. Die bestehende Brückenanlage wurde 1956 als Spannbetonbrücke errichtet. Der Überbau bildet einen Durchlaufträger auf zwei massiven Widerlagern und 4 Stützrahmen. Der Querschnitt ist als längs vorgespannter zweistegiger Plattenbalken ausgebildet, einer dazwischen liegenden Fahrbahn und zwei äußeren kurzen Kragarmen zur Aufnahme der Schrammborde und Geländer. Bei der vorhandenen Hilter Schleusen-Brücke Nr. 181 wurde sogenannter Sigma-Spannstahl verwendet.

 

Nach neueren Erkenntnissen der BAW ist der am Bauwerk verwendete Sigma-Spannstahl St 145/160 in ovaler Ausführung als spannungsrissgefährdet einzustufen. Das rechnerische Ankündigungsverhalten wurde untersucht. Eine Nachrechnung hat ergeben, dass das Bauwerk als „Bauwerk ohne Vorankündigung“ einzustufen ist und daher nicht mehr sanierbar ist.

 

Die Ausschreibung der Baumaßnahme „Rückbau der Hilter-Schleusen-Brücke“ umfasst:

  • Rückbau der Brücke inkl. Teilrückbau der Unterbauten
  • Erdarbeiten
  • Straßenbauarbeiten 

 

 


 

Die Arbeiten beginnen im August 2016 und enden im Dezember 2016.

 

Auftragssumme:
Die Auftragssumme beträgt ca. 0,5 Mio € (brutto)

 

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